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Ein Feedback an den Chef

Zunächst einmal meine besten Wünsche zur kleinen *CENSORED*. Als zweifacher Familienvater kann ich das Gefühl des Vaterwerdens und -seins sehr gut nachvollziehen.

Seit nunmehr fast 6 Monaten bin ich in Ihrem Unternehmen beschäftigt. Aus diesem Grunde möchte ich es mir nicht nehmen lassen, ein persönliches Feedback zu geben.

Sehr bemerkenswert ist es, wie schnell diese Firma wächst. Es gibt noch immer genügend Mitarbeiter, die ich das erste Mal sehe, weil wieder "ein Schwung" neue Kollegen angefangen hat, hier zu arbeiten. Das es überwiegend männliche Kollegen sind, liegt warscheinlich am Aufgabengebiet.
Mittlerweile sind die Notausgänge benutzbar, was natürlich zur allgemeinen Sicherheit beiträgt.
Nun, da wir bald einen neuen Pausenraum bekommen, wird es wahrscheinlich auch keine Engpässe mehr im Kühlschrank geben. Das Center wächst und gedeiht und bietet im Grossen und Ganzen einen sehr positiven Anblick.

Intern hingegen gibt es einige Punkte, die mehr oder weniger stark zu  verbessern sind:

Ein Teamleiter hat die Aufgabe sein Team zu führen. Das heißt nach meinem Verständnis, er hilft bei fachlichen Fragen, führt Mitarbeitergespräche und Team- Meetings und ist erster Ansprechpartner bei allen firmeninternen (persönlichen und sachlichen) Anliegen. Zudem stellt er für sein Team ein Art Vorbild da.
Bei meinen Teamleitern trifft dies auf genau eine einzige Person zu. Ich schreibe hierbei vom Plural, da mir nicht bekannt ist, ob ich einen direkten TL habe.
Bei Anweisungen, die öffentlich im Infotool oder über den CISCO AGENT bekannt gegeben werden, ist es mir manchmal nur schwer möglich, zu begreifen, was genau nun zu beachten ist. Die Ortographie und die Grammatik ist oftmals nicht besser als bei einem Grundschüler der 2. Klasse. Nun muss ich zugeben, dass ich Menschen, die der deutschen Schriftsprache nicht mächtig sind, nicht reell als Vorgesetzte sehen kann.
Getränke gehören nicht auf den Tisch. Gilt das auch für Teamleiter?
Wirklich unschön ist die Tatsache, dass "Guten Tag!" "Guten Morgen" oder "Tschüß" nicht für alle TL selbstverständlich ist.
Die Informationspolitik seitens der TL ist eher schleppend. Dadurch entstehen oftmals Halbwahrheiten.

Durch die allgemeine Anweisung, dass der Küchendienst und der Gang zur Toilette nur innerhalb der Pause zu tätigen sind, gab und gibt es durchaus Unmut in allen Teams. Zumal die "Pausenmännchen" rar sind und der eine oder andere Kollege seinem teilweise dringenden Bedürfnis nicht nachgehen kann.
Zudem ist die Beleuchtung im Call Center teilweise noch mangelhaft. Die an die Arbeitsplätze montierten "Schreibtischlampen" erfüllen ihren Zweck nur bedingt. Die installierten Engergiesparlampen blenden die Sicht, da sie über den Schirm hinaus reichen. Nur mit Hilfe eines Blendschutzes ist das Licht dieser Lampen annehmbar.

Ich arbeite sehr gern bei *CENSORED*. Aus diesem Grund rege ich einen "Qualitätszirkel" an. Dieser soll aus je einem Vertreter seines Teams (je nach Verfügbarkeit) bestehen. Der QZ trifft sich alle 14 Tage zu einer Runde, in der die Arbeitsqualität besprochen wird. Je nach Notwenidgkeit ist dann natürlich auch ein Termin verschiebbar.
Ich bin der Auffassung, dass zufriedene Mitarbeiter zum Wohle und zum Bestand des Unternehmens beitragen.

José Theiß

28.3.07 13:53
 


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